Die Türkei passt zu jemandem, der eine große Volkswirtschaft, echte regionale Auswahl und einen Standort mit Anschluss in alle Richtungen braucht, und der seine Einkünfte aus dem Ausland bezieht. Sie passt nicht zu jemandem, der ein ruhiges Preisniveau und eine stabile Rechnungswährung erwartet, und sie passt nicht zu jemandem, der vor dem Kontodatenaustausch ausweichen will.
Was das neue Regime tatsächlich leistet
Gesetz 7582 stellt Auslandseinkünfte bestimmter Personen, die neu in der Türkei steuerlich ansässig werden, für 20 Jahre von der Einkommensteuer frei, an Bedingungen geknüpft. Wer darunter fällt, muss diese Einkünfte in der Türkei nicht erklären. Für jemanden mit ausländischem Depot, ausländischer Gesellschaft oder ausländischen Mieten ist das der Grund, überhaupt hinzusehen.
Was es nicht leistet
Türkische Einkünfte bleiben nach dem regulären Tarif steuerpflichtig, also mit 15 bis 40 Prozent. Eine Befreiung im Zielland sagt außerdem nichts darüber, was dein Wegzug zu Hause auslöst, und die Türkei ist der Standort, bei dem das Zielland am lautesten beworben und das Herkunftsland am leisesten erwähnt wird.
Der größte Unterschied zu den Nachbarn
Die Türkei tauscht Kontodaten aus, und zwar seit dem Jahrgang 2018. Was für Serbien und Nordmazedonien gilt, gilt hier ausdrücklich nicht. Wer den Standort mit dem Datenschutzargument verkauft, verkauft das falsche Land.

